Hurrikan «Helene» hat in Kuba für zahlreiche Überschwemmungen und Stromausfälle gesorgt. Über 70.000 Menschen auf der Karibikinsel waren ohne Elektrizität, wie die Zeitung «Granma» berichtete. Wegen heftiger Überflutungen waren mehrere Ortschaften von der Außenwelt abgeschnitten. In der landwirtschaftlich bedeutenden Region Pinar del Río im Westen der Insel wurden eine Reihe von Feldern beschädigt. Über dem Golf von Mexiko gewann «Helene» an Stärke und wurde zu einem Hurrikan der Kategorie 2 heraufgestuft. Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 155 Kilometern pro Stunde zog er auf die Küste des US-Bundesstaats Florida zu. Das Hurrikanzentrum in Miami warnte vor Sturmfluten, Starkregen und Überschwemmungen. Der Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, rief in 61 Bezirken vorsorglich den Notstand aus und mobilisierte 3.300 Mitglieder der Nationalgarde. An mehreren Orten wurden Evakuierungen angeordnet. «Die Menschen sollten den Sturm nicht unterschätzen», sagte Keith Turi vom US-Katastrophenschutz Fema im Fernsehsender CNN. «Später wird Zeit für den Wiederaufbau sein, aber jetzt sollten wir uns darauf konzentrieren, dass alle den Sturm so gut wie möglich überstehen.» Tropische Wirbelstürme entstehen über warmem Ozeanwasser. Die zunehmende Erderwärmung erhöht laut Experten die Wahrscheinlichkeit starker Stürme. Die Hurrikansaison beginnt im Atlantik am 1. Juni und dauert bis zum 30. November. Florida bereitet sich vor
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Hurrikan «Helene»: Überflutungen und Stromausfälle in Kuba
Auf der Karibikinsel hat der Wirbelsturm schon Schäden verursacht, jetzt zieht er als Hurrikan der Kategorie 2 auf Florida zu. Dort bereiten sich die Menschen auf Sturmfluten und Starkregen vor.
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