Ein Naturfotograf hat im Landkreis München einen weißen Fuchs entdeckt. «So eine Entdeckung ist eine echte Seltenheit», sagte der Geschäftsführer des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz (LBV), Heinz Sedlmeier. Der junge Fuchs sei weder ein Polarfuchs noch ein Albino, erklärte der Wildtierexperte. Es handele sich um einen harmlosen Gendefekt namens «Leuzismus» - eine Pigmentstörung. Das kuriose Tier sei von Fotograf Dominik Reigl gefunden worden, teilte der Verband mit. Vor einiger Zeit sei der Naturfotograf mal wieder auf Erkundungstour gewesen - war schon kurz davor, unverrichteter Dinge abzubrechen. Dann habe er das Tier in der Dämmerung zum ersten Mal gesehen, berichtet der Fotograf: «Einen kleinen, vollständig weißen Fuchs mit blauen Augen». Das Phänomen Leuzismus sei zum Beispiel bei Krähenvögeln recht häufig zu beobachten, erläuterte der LBV. Bei Rotfüchsen hingegen seien nur wenige vollständig weiße Füchse bekannt. Das mache diese Entdeckung so besonders. Wo der kleine Fuchs lebt, will Fotograf Reigl laut LBV zum Schutz des Tiers nicht bekanntgeben.
Bildnachweis: © Dominik Reigl/LBV/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Fotograf entdeckt seltenen weißen Fuchs
Ein Naturfotograf macht eine kuriose Entdeckung in der Nähe von München. Um einen Albino-Fuchs handelt es sich bei dem Tier allerdings nicht.
Meistgelesene Artikel
Zauberei trifft Comedy: Beim Goldenen Bullen begeistert ein Stuttgarter Duo das Publikum im restlos ausverkauften Saal.
Große Flaschen, große Aromen: Im DEKRA Congress Hotel Wart wurde Wein zum Erlebnis – stilvoll, exklusiv und voller Schwarzwald-Flair.
Haxe, Göckele & Bier für 15,90 € – ohne Eintritt & Reservierung. Plus Gratis-Käpsele mit VVS-Ticket!
Neueste Artikel
Bei einem Schießtraining auf dem Truppenübungsplatz Putlos ist ein Angehöriger der Bundespolizei tödlich verletzt worden. Erste Hinweise deuten auf einen Unfall hin, doch viele Fragen bleiben offen.
Gut einen Monat nach dem Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff hält sich die Zahl nachweislich Infizierter weiter in engen Grenzen. Der WHO-Chef zieht eine erste Bilanz.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Bei einem Schießtraining auf dem Truppenübungsplatz Putlos ist ein Angehöriger der Bundespolizei tödlich verletzt worden. Erste Hinweise deuten auf einen Unfall hin, doch viele Fragen bleiben offen.
Gut einen Monat nach dem Ausbruch des Hantavirus auf einem Kreuzfahrtschiff hält sich die Zahl nachweislich Infizierter weiter in engen Grenzen. Der WHO-Chef zieht eine erste Bilanz.

