Nach der dramatischen Bruchlandung einer Passagiermaschine im kanadischen Toronto haben die meisten Verletzten das Krankenhaus wieder verlassen. Die betroffene US-Airline Delta teilte mit, dass von den insgesamt 21 Verwundeten 19 bereits aus der Klinik entlassen worden seien. Zuvor war von 18 Verletzten die Rede gewesen. Die Bombardier-Maschine vom Typ CRJ900 war aus Minneapolis in den USA nach Toronto geflogen, wo sie bei der Landung verunglückte, teilweise in Flammen aufging und auf dem Rücken liegend mit abgerissenem Flügel und Heck zum Liegen kam. Die 76 Passagiere hingen Augenzeugenberichten zufolge teilweise kopfüber in der Maschine, konnten aber allesamt zusammen mit den vier Crew-Mitgliedern evakuiert werden. Unklar bleibt, wie es zu dem Unfall kam, der in einer Katastrophe mit vielen Toten hätte enden können. Nach Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA untersuchen die kanadischen Behörden den Unfall. Ein aus der Nähe aufgenommenes Video, das von der «New York Times» als authentisch verifiziert wurde, zeigt zunächst einen offenbar normalen Anflug der Maschine. Nach der Landung jedoch schien sie zur Seite zu kippen, der Flügel berührte den Boden und ging in Flammen auf. Daraufhin drehte sich das komplette Flugzeug. Wetterberichten zufolge gab es zur Zeit des Unglücks Windböen von mehr als 50 Kilometern pro Stunde und die Temperatur lag etwa acht Grad unter null. Am Wochenende hatte es einen Schneesturm gegeben. Auch das Video zeigte viel Schnee. Im Winter ist der Flughafen von Toronto aber auf extreme Kälte und widrige Bedingungen eingestellt.Flugzeug kippt nach Landung zur Seite
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Nach Bruchlandung: Viele Verletzte aus Klinik entlassen
Nach der dramatischen Bruchlandung eines Passagierflugzeugs in Kanada konnten die meisten Verletzten das Krankenhaus nun wieder verlassen. Eine Sache bleibt aber weiter unklar.
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