Eine Frau, die behauptet hat, die verschwundene Madeleine McCann zu sein, ist in Großbritannien wegen Stalkings der Familie des Mädchens angeklagt worden. Der 23-Jährigen wird der Nachrichtenagentur PA zufolge vorgeworfen, im Mai und Dezember vergangenen Jahres zweimal das Haus der Familie aufgesucht zu haben. Sie soll die Eltern Kate und Gerry McCann zudem mit einem Brief, Anrufen sowie Sprach- und WhatsApp-Nachrichten belästigt haben. Madeleines Geschwister soll sie bei Instagram kontaktiert haben. Die aus Polen stammende Frau war am Mittwoch am Flughafen Bristol verhaftet worden. Am Freitag erschien sie vor Gericht, machte Medien zufolge keine Angaben zur Sache und wurde wieder in Untersuchungshaft geschickt. Das Gericht ordnete eine Anhörung für den 7. April an. Wie die BBC berichtet, hatte die Frau 2023 in den sozialen Medien behauptet, die 2007 in Portugal verschwundene «Maddie» zu sein. Ein DNA-Test habe die Behauptung dann widerlegt. Madeleine McCann war vor bald 18 Jahren aus einem Ferienappartement in Praia da Luz verschwunden. Fotos des damals dreijährigen Mädchens gingen um die Welt. Der Fall ist bis heute nicht aufgeklärt.Hat die Frau Angaben zu den Vorwürfen gemacht?
Bildnachweis: © Joe Giddens/PA Wire/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Fall «Maddie»: Anklage in Großbritannien wegen Stalkings
Der Fall der 2007 verschwundenen Madeleine McCann ist bis heute ungeklärt. Die Familie findet keine Ruhe - einer Anklage zufolge werden Eltern und Kinder von einer fremden Frau belästigt.
Meistgelesene Artikel
- 30. Januar 2026
31-Jährige tot in Wohnung gefunden – Bekannter in Haft
Nach Vermisstenmeldung findet Polizei in Stuttgart-Nord eine 31-Jährige tot in Wohnung. Ein 32-jähriger Bekannter sitzt in Haft.
„Kölsche Lebenslust erobert Stuttgart: 600 Narren, Mitsing-Karneval und Kölsch satt – das Mash wird zur Altstadtkneipe.“
Stuttgart PRIDE feiert 25 Jahre IG CSD e.V., stellt das Motto 2026 vor und setzt ein klares Zeichen für Zusammenhalt und Vielfalt.
Neueste Artikel
- 11. Februar 2026
Vorwurf Polizistenmord: Prozess beginnt emotional
Im vergangenen Sommer wird ein Polizist bei einem Einsatz im Saarland erschossen. Jetzt hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Es gibt Tränen und ein Geständnis.
- 11. Februar 2026
Im Englischen Garten darf jetzt gekifft werden
Mit Extra-Regelungen wollte die bayerische Staatsregierung die Teil-Legalisierung von Cannabis auf Bundesebene unterlaufen. Dafür bekam sie vor Gericht eine Abfuhr.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. Februar 2026
Vorwurf Polizistenmord: Prozess beginnt emotional
Im vergangenen Sommer wird ein Polizist bei einem Einsatz im Saarland erschossen. Jetzt hat der Prozess gegen den mutmaßlichen Täter begonnen. Es gibt Tränen und ein Geständnis.
- 11. Februar 2026
Im Englischen Garten darf jetzt gekifft werden
Mit Extra-Regelungen wollte die bayerische Staatsregierung die Teil-Legalisierung von Cannabis auf Bundesebene unterlaufen. Dafür bekam sie vor Gericht eine Abfuhr.

