22. Juli 2025 / Aus aller Welt

Extremsportler Baumgartner starb bei Aufprall

Noch ist unklar, was genau beim letzten Flug des Österreichers geschah. Der Staatsanwaltschaft zufolge war er während des Sturzes noch am Leben. Das Ergebnis der Obduktion steht noch aus.

Weltweite Bekanntheit erlangte Baumgartner im Jahr 2012, als er aus 39 Kilometern Höhe aus der Stratosphäre auf die Erde zur Erde sprang.
Veröffentlicht am 22. Juli 2025 um 14:27 Uhr

Der österreichische Extremsportler Felix Baumgartner war beim Absturz mit seinem motorisierten Gleitschirm in Italien noch am Leben. Der 56-Jährige wurde nach Angaben der zuständigen Staatsanwaltschaft in der Stadt Fermo bei dem Unglück vergangene Woche erst durch den Aufprall getötet. Das teilte Staatsanwalt Raffaele Iannella der Deutschen Presse-Agentur mit, zuvor hatte die «Bild»-Zeitung berichtet. 

Ergebnis von Obduktion steht noch aus

Der Tote wurde nach einer ersten Untersuchung am vergangenen Freitag an diesem Dienstag noch einmal genauer obduziert. Das Ergebnis steht noch aus. Der Staatsanwalt legte sich nicht darauf fest, wann es publik gemacht wird. Zudem soll ein technisches Gutachten klären, ob es möglicherweise Probleme mit dem Gleitschirm oder dem Motor gab. Iannella nannte einen Zeitraum von ein bis zwei Monaten bis zur Veröffentlichung.

Baumgartner war vergangenen Donnerstag in der Nähe des mittelitalienischen Badeorts Porto Sant'Elpidio ums Leben gekommen. Dort war er mit seiner Lebensgefährtin, der rumänischen Journalistin Mihaela Radulescu Schwartzenberg, in Urlaub. 

Der Österreicher hatte 2012 mit einem Sprung aus 39 Kilometern Höhe in der Stratosphäre auf die Erde weltweit Schlagzeilen gemacht. 

Technisches Gutachten dauert an

Was genau während des Todesflugs geschah, ist noch unklar. Inzwischen gibt es Berichte, wonach der Absturz durch eine Kamera ausgelöst worden sein könnte, die Baumgartner selbst installiert hatte, um sich von hinten zu filmen. Von seinen Flügen stellte der gebürtige Salzburger, der von einem österreichischen Getränkekonzern gesponsert wurde, häufig Videos ins Internet. Demnach könnte die Kamera in den Propeller geraten sein, was dann zum Absturz führte. Der Staatsanwaltschaft äußerte sich dazu nicht.

Der letzte Flug wurde von seiner Lebensgefährtin zumindest in der Anfangsphase gefilmt. Auf der Online-Plattform X veröffentlichte sie ein rund einminütiges Video, das ihn beim Abheben zeigt, mit einem Propeller auf dem Rücken vorbereitet. Augenzeugen zufolge stürzte er dann steil ab. Geprüft wird jetzt auch, ob Baumgartner noch versuchte, den Notschirm zu öffnen.


Bildnachweis: © Caroline Seidel/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Faschingsumzug bringt Ausnahmezustand in Stuttgarts Innenstadt
Veranstaltungen

Umzug, Guggenmusik und Sperrungen: Am Faschingsdienstag wird es bunt – mit großen Verkehrsänderungen in der Innenstadt.

weiterlesen...
Rheinischer Ausnahmezustand im Mash: Stuttgart feiert Kölsche Karnevalsnacht
Veranstaltungen

Die Rheingeschmeckten verwandeln Stuttgart in Köln: volles Haus, Raketenstimmung und jecke Fusion aus Karneval & Fasnet bis zum Morgengrauen.

weiterlesen...
🎉 145 Jahre Breuninger: Fashion-Highlight mit VOGUE in Stuttgart
Veranstaltungen

Breuninger feiert 145 Jahre mit „VOGUE loves Breuninger“ – Fashion Shows, Talks & Live-Acts am 28. Februar in Stuttgart. ✨

weiterlesen...

Neueste Artikel

Größtes Schlittenhunderennen der Welt offiziell gestartet
Aus aller Welt

Rund zehn Tage lang mit einem Hundegespann so schnell wie möglich in Alaska durch die Wildnis - das ist Iditarod. Es ist das größte und härteste Hundeschlittenrennen der Welt.

weiterlesen...
DWD: Nochmal teils milchig-trübes Licht wegen Saharastaub
Aus aller Welt

Wer am Samstag sein Auto gewaschen hat, wird sich möglicherweise ärgern: Das Thema Saharastaub ist noch nicht vorbei.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Größtes Schlittenhunderennen der Welt offiziell gestartet
Aus aller Welt

Rund zehn Tage lang mit einem Hundegespann so schnell wie möglich in Alaska durch die Wildnis - das ist Iditarod. Es ist das größte und härteste Hundeschlittenrennen der Welt.

weiterlesen...
DWD: Nochmal teils milchig-trübes Licht wegen Saharastaub
Aus aller Welt

Wer am Samstag sein Auto gewaschen hat, wird sich möglicherweise ärgern: Das Thema Saharastaub ist noch nicht vorbei.

weiterlesen...