6. Dezember 2024 / Aus aller Welt

ETH Zürich-Studium wird für Ausländer viel teurer

Die ETH in Zürich gilt weltweit als Elite-Uni. Für Studierende aus Deutschland war sie mit ein paar hundert Euro Semestergebühren noch relativ günstig. Das ändert sich bald.

Studierende aus dem Ausland müssen an der ETH künftig dreimal so viel zahlen wie bisher. (Archivbild)
Veröffentlicht am 6. Dezember 2024 um 10:35 Uhr

Eine bislang für Deutsche und andere Ausländer noch relativ günstige Eliteuniversität, die ETH in Zürich, erhöht die Semestergebühren deutlich. Ab Herbstsemester 2025 ist das Dreifache des bisherigen Studiengeldes fällig, wie der ETH-Rat, das Aufsichtsratsgremium, mitteilte. Das Gleiche gilt für die Universität EPFL in Lausanne. Wer bereits eingeschrieben ist, kann sein Bachelor- oder Masterstudium noch zu alten Preisen abschließen. 

Die Studiengebühren liegen zurzeit an beiden Unis bei 730 Franken pro Semester und steigen demnach auf 2190 Franken (gut 2350 Euro). An der ETH kommen noch weitere obligatorische Abgaben von zur Zeit 74 Franken pro Semester hinzu. 

Die neue Regelung betrifft ausländische Studierende, die für das Studium in die Schweiz ziehen, wie der Rat präzisiert. Die Gebühren sollen alle vier Jahre gemäß Verbraucherpreisindex angepasst werden. 

Leben in Zürich teuer

Die ETH warnt auf ihrer Webseite vor den Preisen in Zürich. Bezogen auf die bisherigen Gebühren heißt es da, dass Studierende für Studien- und Lebenshaltungskosten mit bis zu 27.000 Franken rechnen sollten. Jetzt wird es entsprechend teurer. 

Dennoch ist die ETH auch mit den neuen Gebühren noch deutlich billiger als vergleichbare Universitäten etwa in Großbritannien. In Oxford liegen die Gebühren für ein Jahr Wirtschaftsstudium zum Bachelor bei umgerechnet fast 50.000 Euro, ohne Unterbringung.


Bildnachweis: © Alexandra Wey/KEYSTONE/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Park-Alarm in Stuttgart: Feierabend-Parken soll Druck von den Straßen nehmen
Mobilität & Verkehr

Neuer Antrag prüft Abend-Parken nach Düsseldorfer Vorbild – mehr Stellplätze ohne Neubau und weniger Druck in Wohngebieten.

weiterlesen...
🔥 Waldbrand in Stuttgart-Rohracker: 6.500 Quadratmeter Fläche betroffen
Aus den Stadtteilen

Spaziergängerin entdeckt Rauch – Feuerwehr verhindert Schlimmeres am steilen Hang in Rohracker.

weiterlesen...
Stuttgart tritt in die Pedale: Neues Radverkehrskonzept geht in die Bürgerbeteiligung
Stuttgart - Online

Stuttgart lädt zur Beteiligung: Bürger können das neue Radverkehrskonzept aktiv mitgestalten.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Mindestens 89 Tote durch Unwetter im Norden Indiens
Aus aller Welt

In Uttar Pradesh fegt ein Unwetter alles weg: Menschen sterben, Häuser stürzen ein, Tiere verenden. Ein Video zeigt, wie ein Mann vom Sturm durch die Luft gewirbelt wird.

weiterlesen...
Großbrand in japanischer Werft
Aus aller Welt

Riesige Rauchwolken steigen über der Stadt Kure auf: Nach einem Brand auf einer Abwrackwerft müssen mehr als 350 Haushalten evakuiert werden. Die Löscharbeiten sind weiterhin im Gange.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Mindestens 89 Tote durch Unwetter im Norden Indiens
Aus aller Welt

In Uttar Pradesh fegt ein Unwetter alles weg: Menschen sterben, Häuser stürzen ein, Tiere verenden. Ein Video zeigt, wie ein Mann vom Sturm durch die Luft gewirbelt wird.

weiterlesen...
Großbrand in japanischer Werft
Aus aller Welt

Riesige Rauchwolken steigen über der Stadt Kure auf: Nach einem Brand auf einer Abwrackwerft müssen mehr als 350 Haushalten evakuiert werden. Die Löscharbeiten sind weiterhin im Gange.

weiterlesen...