Die 26 Jahre alte Mainzer Hotel-Reinigungskraft ist der Obduktion zufolge von ihrem Mann an ihrem Arbeitsplatz getötet worden. Sie starb demnach am vergangenen Freitag infolge mehrerer Stich- und Schnittverletzungen in Hals und Bauch, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Mainz mitteilten. Der 30-Jährige starb trotz rund 40 Minuten Wiederbelebungsversuchen an einer etwa zehn Zentimeter langen Schnittverletzung am Hals. Den Ermittlungen zufolge ist es plausibel, dass er sich die Verletzung selbst zufügte. Die 26-Jährige hatte sich den Angaben zufolge zunächst in den Hotelflur flüchten können, wurde dort aber weiter angegriffen. Sie habe Abwehrverletzungen an ihren oberen Gliedmaßen gehabt. Bei dem 30-Jährigen wurden bei der Obduktion keine Abwehrverletzungen gefunden. «Unter welchen Umständen sich der Mann seine tödliche Halsverletzung gegebenenfalls selber zufügte, ist noch Gegenstand der Ermittlungen», hieß es. Als Polizei und Rettungskräfte in dem Hotel eintrafen, war die Frau bereits tot. Ihr Mann wies noch leichte Vitalzeichen auf, starb dann aber trotz der Reanimation. Die Frau habe nicht wiederbelebt werden können. Das Tatmesser lag den Angaben zufolge in der Nähe auf dem Boden. Nähere Angaben zum möglichen Hintergrund und Motiv für die Tat sowie zur Staatsangehörigkeit machten die Ermittler zunächst nicht. Das Ehepaar hatte keinen Wohnsitz in Deutschland.
Bildnachweis: © Lando Hass/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Ermittler: Mann tötete Ehefrau in Mainzer Hotel mit Messer
Nach der Bluttat in einem Mainzer Hotel gehen die Ermittler von einem tödlichen Messerangriff eines Mannes auf seine Ehefrau aus.
Meistgelesene Artikel
- 24. September 2026
Wenn es auf dem Wasen um die Wurst geht: Familie Weeber bringt Tradition an den Neckar
Von der Schiffschaukel zur Wurstbude: Die Schaustellerfamilie Weeber verbindet Wasen-Tradition mit mobiler Gastronomie und dem Uferstüble.
- 7. September 2026
Sachsen-Anhalt hat gewählt: 43,8 Prozent für die AfD – und plötzlich sind alle überrascht
Kolumnist Boris Mönnich blickt auf Sachsen-Anhalts Wahl und fragt, warum 43,8 Prozent für die AfD die Politik erneut überraschen.
- 30. September 2026
Wasenpirsch 2026: 600 Gäste feiern auf dem Wasen und sammeln für das Kinderhospiz
Bei der 14. Wasenpirsch trafen sich rund 600 Gäste in Wilhelmers SchwabenWelt. Gefeiert wurde für einen guten Zweck.
Neueste Artikel
- 6. Oktober 2026
Dauerhaft Winter- oder Sommerzeit - Was wäre gesünder?
Über die Abschaffung der Zeitumstellung wird seit Jahren diskutiert, vor jeder anstehenden aufs Neue. Vielen ist dabei nicht klar: Die oft favorisierte Lösung wäre wohl keineswegs die gesündere.
- 5. Oktober 2026
Behörde: Laborantin in Sibirien starb nicht an Pest
Nach dem Tod einer jungen Frau in einem sibirischen Krankenhaus steht der Verdacht auf Lungenpest im Raum. Die zuständige staatliche Stelle dementiert. Doch Vorsichtsmaßnahmen gelten.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 6. Oktober 2026
Dauerhaft Winter- oder Sommerzeit - Was wäre gesünder?
Über die Abschaffung der Zeitumstellung wird seit Jahren diskutiert, vor jeder anstehenden aufs Neue. Vielen ist dabei nicht klar: Die oft favorisierte Lösung wäre wohl keineswegs die gesündere.
- 5. Oktober 2026
Behörde: Laborantin in Sibirien starb nicht an Pest
Nach dem Tod einer jungen Frau in einem sibirischen Krankenhaus steht der Verdacht auf Lungenpest im Raum. Die zuständige staatliche Stelle dementiert. Doch Vorsichtsmaßnahmen gelten.

