24. Januar 2026 / Aus aller Welt

Dutzende Tote und Verletzte nach Schneefällen in Afghanistan

Die humanitäre Lage in Afghanistan ist ohnehin angespannt. Tagelange Schneefälle haben die Situation für die Menschen in Teilen des Landes nun weiter verschärft. Es gibt viele Tote und Verletzte.

Nach heftigen Regenfällen hat es in Afghanistan Dutzende Tote und Verletzte gegeben.
Veröffentlicht am 24. Januar 2026 um 16:53 Uhr

Heftige Schnee- und Regenfälle in Afghanistan haben in den vergangenen Tagen mindestens 61 Menschen das Leben gekostet und 110 weitere verletzt. Das teilte der zuständige Katastrophenschutz mit. Zudem zerstörten die Unwetter binnen drei Tagen rund 450 Häuser ganz oder teilweise, hieß es weiter. Es handele sich um vorläufige Zahlen. Einsatzteams seien in den betroffenen Regionen unterwegs, die Opferzahl könnte steigen.

Etwa die Hälfte der Provinzen des Landes seien betroffen, vor allem im Norden und im Zentrum Afghanistans. Wegen des Schneefalls sei der Salang-Tunnel gesperrt - eine wichtige Verkehrsachse, die die Hauptstadt Kabul mit den nördlichen Provinzen verbindet. Die Sperrung gelte bereits seit drei Tagen, teilte das zuständige Ministerium mit. Meteorologen erwarten, dass Schnee und Regen in den kommenden zwei Tagen weiter andauern werden.

Nach Angaben des UN-Nothilfebüros OCHA ist Afghanistan weiterhin eines der größten humanitären Krisengebiete weltweit. Millionen Menschen seien auf Hilfe angewiesen. Grund seien unter anderem extreme Wetterereignisse, Dürren, Nahrungsmittelknappheit und eine schwache Infrastruktur.


Bildnachweis: © Mohammad Amin/AP/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

B 10 Richtung Stuttgart ab 15. August voll gesperrt – Umleitungen über Zuffenhausen
Mobilität & Verkehr

Vom 15. bis 31. August wird die B 10 Richtung Stuttgart voll gesperrt. Autofahrer müssen sich auf Umleitungen und Behinderungen einstellen.

weiterlesen...
Auto rast durch Fußgängerzone - Minister spricht von Unfall
Aus aller Welt

Umgestürzte Stühle, Kinderspielzeug auf der Straße: Eine Spur der Verwüstung hat ein Autofahrer im nordhessischen Hofgeismar hinterlassen. Es gibt mehrere Verletzte. Was bislang bekannt ist.

weiterlesen...
Sachsen-Anhalt hat gewählt: 43,8 Prozent für die AfD – und plötzlich sind alle überrascht
Boris Mönnich für Stuttgart

Kolumnist Boris Mönnich blickt auf Sachsen-Anhalts Wahl und fragt, warum 43,8 Prozent für die AfD die Politik erneut überraschen.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Brand in zwei Schulen im Kongo - mindestens 26 tote Kinder
Aus aller Welt

Bei einer Brandkatastrophe kommen mindestens 26 Kinder im Kongo ums Leben. Das Feuer in einem Wohnviertel zerstörte zwei Grundschulen und zahlreiche Häuser. Es gibt mehr als 20 Verletzte.

weiterlesen...
«Ein bisschen befremdlich» - Erdbeben in der Region Mannheim
Aus aller Welt

Ein Erdbeben in Worms ist auch weiter weg zu spüren. Die Mannheimer Polizei etwa berichtet von Erschütterungen, die Wormser von mehreren Notrufen. Was bislang bekannt ist.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Brand in zwei Schulen im Kongo - mindestens 26 tote Kinder
Aus aller Welt

Bei einer Brandkatastrophe kommen mindestens 26 Kinder im Kongo ums Leben. Das Feuer in einem Wohnviertel zerstörte zwei Grundschulen und zahlreiche Häuser. Es gibt mehr als 20 Verletzte.

weiterlesen...
«Ein bisschen befremdlich» - Erdbeben in der Region Mannheim
Aus aller Welt

Ein Erdbeben in Worms ist auch weiter weg zu spüren. Die Mannheimer Polizei etwa berichtet von Erschütterungen, die Wormser von mehreren Notrufen. Was bislang bekannt ist.

weiterlesen...