Ein deutscher Tourist ist in der peruanischen Andenregion Áncash ums Leben gekommen. «Der Tourist wurde leblos aufgefunden, mutmaßlich infolge eines Blitzschlags aufgrund intensiver Regenfälle», teilte die Touristenpolizei in Peru mit. Der 29-Jährige war demnach mit dem Fahrrad am Samstag von Huaraz aus aufgebrochen, einer Stadt in den nördlichen Anden Perus, rund 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Lima. Er habe in Richtung der Laguna de Conococha fahren wollen, einem Hochlandsee zwischen Lima und Huaraz. Nachdem der Deutsche mehr als einen Tag als vermisst gegolten hatte, starteten Polizei und Rettungskräfte eine Suchaktion. Laut lokalen Medienberichten hatte sich der junge Mann während eines plötzlichen Unwetters in ein Zelt zurückgezogen und wurde dabei offenbar von einem Blitz getroffen. Die Staatsanwaltschaft untersucht die genauen Umstände seines Todes. Die Region um Huaraz gilt als Zentrum für Bergsport und Abenteuertourismus in Peru. In der aktuellen Regenzeit kommt es dort regelmäßig zu schweren Unwettern mit Gewittern und starkem Niederschlag.Andenregion bei Abenteuertouristen beliebt
Bildnachweis: © ---/Policía de Turismo de Huaraz/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Deutscher Tourist bei Unwetter in den Anden Perus getötet
Die Andenregion in Peru ist gerade bei Naturfreunden und Abenteurern beliebt. In der Regenzeit kommt es aber auch zu schweren Gewittern. Nun kam ein deutscher Tourist bei einer Fahrradtour ums Leben.
Meistgelesene Artikel
- 30. Januar 2026
31-Jährige tot in Wohnung gefunden – Bekannter in Haft
Nach Vermisstenmeldung findet Polizei in Stuttgart-Nord eine 31-Jährige tot in Wohnung. Ein 32-jähriger Bekannter sitzt in Haft.
„Kölsche Lebenslust erobert Stuttgart: 600 Narren, Mitsing-Karneval und Kölsch satt – das Mash wird zur Altstadtkneipe.“
Stuttgart PRIDE feiert 25 Jahre IG CSD e.V., stellt das Motto 2026 vor und setzt ein klares Zeichen für Zusammenhalt und Vielfalt.
Neueste Artikel
- 15. Februar 2026
Gletschertourismus boomt – Forscher warnen vor Folgen
Mehr als 14 Millionen Menschen besuchen jährlich Gletscher. Forschende warnen: Das schadet den sensiblen Ökosystemen und bringt der lokalen Bevölkerung wenig.
- 15. Februar 2026
Bemannte Nasa-Mondmission: Probleme auch bei weiterem Test
Der erste bemannte Mondflug seit 1972 lässt auf sich warten: Bei einem ersten großen Test bereiteten Wasserstoff-Lecks Probleme, nun ein Filtersystem.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. Februar 2026
Gletschertourismus boomt – Forscher warnen vor Folgen
Mehr als 14 Millionen Menschen besuchen jährlich Gletscher. Forschende warnen: Das schadet den sensiblen Ökosystemen und bringt der lokalen Bevölkerung wenig.
- 15. Februar 2026
Bemannte Nasa-Mondmission: Probleme auch bei weiterem Test
Der erste bemannte Mondflug seit 1972 lässt auf sich warten: Bei einem ersten großen Test bereiteten Wasserstoff-Lecks Probleme, nun ein Filtersystem.

