Kölns oberster Karnevalist Christoph Kuckelkorn hat das therapeutische Potenzial des Karnevals hervorgehoben - gerade in Zeiten einer Spaltung der Gesellschaft. «Karneval ist eine ganz große, ich sage mal, ganzheitliche Therapiesitzung für das ganze Rheinland», erklärte der Präsident des Festkomitees Kölner Karneval der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe eine zusammenbringende Kraft bei den Feierlichkeiten. «Unter der Maske sind alle gleich.» Man feiere zusammen und es spiele keine Rolle, wem man gegenüberstehe. «Man geht auf die Menschen zu, man integriert sie in das Leben, man holt sie mit an den Tisch», zählte Kuckelkorn zum Auftakt der Karnevalszeit am 11. November auf. «Und das ist gerade in der Zeit der Spaltungen in unserer Gesellschaft ein ganz wichtiges Element», sagte er. «In einer großen Stadt wie Köln, wo hunderte Nationen zusammenleben, ist der Karneval eine große integrative Kraft.» Am 11. November hat offiziell die neue Karnevalszeit begonnen. Für Außenstehende wirken Kostüme, Umzüge und laute Feste oft kurios oder sogar chaotisch. In den Karnevalsregionen werden sie dagegen als Teil einer jahrhundertealten Tradition angesehen, die Gemeinschaft stiftet.Integrative Kraft des Karnevals
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Festkomitee: Karneval ist eine ganzheitliche Therapiesitzung
Unter Masken sind alle gleich, findet Kölns Karnevalspräsident Kuckelkorn. Er lobt Karneval als Fest, das Menschen aus hunderten Nationen zusammenbringt. Gerade in einer großen Stadt.
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