Mit einer Drohnenshow und einem Aktionstag hat die Deutsche Umwelthilfe in Berlin für ein Böllerverbot an Silvester geworben. Ein Großteil der Menschen in Deutschland wünsche sich «eine Silvesternacht ohne tausende Verletzungen, millionenfaches Tierleid, Müllberge und gefährliche Luftverschmutzung», teilte die DUH mit. Ein breites Bündnis rund um die Umweltschutzorganisation unterstütze diese Forderung. Unter dem Motto «#Böllerciao» machte ein Thementag in Berlin auf die Folgen der privaten Böllerei aufmerksam. Abends gab es eine Drohnenshow vor dem Kulturforum, die aus Sicht der Umwelthilfe eine Alternative zum Silvesterfeuerwerk sein könnte. Bereits 2023 hatten Drohnen in der Hauptstadt in mehreren Farben unterschiedlichste Motive wie Tiere oder Sektgläser in den dunklen Himmel gezeichnet. Laut Angaben der DUH schließen sich immer mehr Organisationen dem Aktionsbündnis für ein Verbot von privatem Silvesterfeuerwerk an. Kürzlich hatte das Bündnis auch Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) dazu aufgerufen, die Sprengstoffverordnung zu ändern.Aktionsbündnis sieht Bundesinnenministerin in der Pflicht
Bildnachweis: © Annette Riedl/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Drohnenshow soll Alternative zu privatem Feuerwerk aufzeigen
An Silvester sind privates Feuerwerk und Böller in Deutschland erlaubt. Ein Aktionsbündnis hält das für gefährlich und hat in Berlin eine Alternative gezeigt: eine Drohnenshow am dunklen Himmel.
Meistgelesene Artikel
- 30. Januar 2026
31-Jährige tot in Wohnung gefunden – Bekannter in Haft
Nach Vermisstenmeldung findet Polizei in Stuttgart-Nord eine 31-Jährige tot in Wohnung. Ein 32-jähriger Bekannter sitzt in Haft.
„Kölsche Lebenslust erobert Stuttgart: 600 Narren, Mitsing-Karneval und Kölsch satt – das Mash wird zur Altstadtkneipe.“
Stuttgart PRIDE feiert 25 Jahre IG CSD e.V., stellt das Motto 2026 vor und setzt ein klares Zeichen für Zusammenhalt und Vielfalt.
Neueste Artikel
- 10. Februar 2026
Dobrindt und Prien stellen Studie zu Gewalt vor
Die Bundesregierung veröffentlicht eine Studie, die Gewalt in verschiedenen Lebensbereichen beleuchtet – und dabei nicht nur Frauen in den Fokus rückt.
- 10. Februar 2026
Weltweit fünftwärmster Januar der Geschichte
Teile Deutschlands hatten im Januar mit Schnee und Eis zu kämpfen. Doch weltweit war der erste Monat des Jahres der fünftwärmste seit Beginn der Messungen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 10. Februar 2026
Dobrindt und Prien stellen Studie zu Gewalt vor
Die Bundesregierung veröffentlicht eine Studie, die Gewalt in verschiedenen Lebensbereichen beleuchtet – und dabei nicht nur Frauen in den Fokus rückt.
- 10. Februar 2026
Weltweit fünftwärmster Januar der Geschichte
Teile Deutschlands hatten im Januar mit Schnee und Eis zu kämpfen. Doch weltweit war der erste Monat des Jahres der fünftwärmste seit Beginn der Messungen.

