Der deutsche Astronaut Alexander Gerst (49) sieht mit der Rückkehr der Astronauten der Mondmission zur Erde eine neue Ära in der Raumfahrt-Forschung angebrochen. Das sei die zweite Welle der Exploration des Mondes, um den Weltraum zu erkunden, sagte er am Morgen im Deutschlandfunk. «Da geht es nicht mehr darum, Flaggen aufzustellen wie in der ersten Welle.» Nun gehe es darum, permanent präsent zu sein auf der Mondoberfläche als Wissenschaftler und Wissenschaftlerin. Die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover, Reid Wiseman und der Kanadier Jeremy Hansen waren in der Nacht zum Samstag (MESZ) plangemäß im Pazifik nahe San Diego gelandet. Sie waren rund zehn Tage im All. «Das wichtigste Ergebnis hierbei ist, dass das Raumschiff funktioniert», sagte Gerst. «Das war gar nicht so sicher vorher, dass das mit Menschen funktionieren würde.» Es brauche zunächst «ein paar Testmissionen», bevor man sich hinauswagen könne auf die Mondoberfläche. Gerst gab zu bedenken, nicht alles könne mit der Hilfe von Robotern und Technik erforscht werden. Ein ferngesteuertes Fahrzeug könne nur einen relativ kleinen Bereich abdecken und wenige Proben nehmen. «Die Planeten-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sagen uns sehr klar, (...) um wirklich einen Planeten zu erforschen oder ein Objekt wie den Mond, dann muss man da auch mit den Menschen hin.» Erstmals hatten 1969 Menschen den Mond betreten. Eines der berühmtesten Bilder der Mondlandung 1969 zeigt Astronaut Buzz Aldrin neben einer US-Flagge.Wie wichtig sind Menschen bei Raumfahrt-Missionen?
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Gerst zu Mondmission: Geht nicht mehr ums Flaggenaufstellen
Die Astronauten der Mondmission sind zurück. Was bringt sie für die weitere Erforschung des Mondes? Alexander Gerst hat Antworten darauf.
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