Im Fall des explodierten Elektrowagens vor dem Trump-Hotel in Las Vegas gehen die Ermittler davon aus, dass sich die Person in dem Auto vor der Detonation in den Kopf geschossen hat. Das sagte Sheriff Kevin McMahill von der Polizei in Las Vegas bei einer Pressekonferenz. Die Person habe eine Kopfschusswunde gehabt, eine Pistole sei im Fußraum des Autos gefunden worden. Die Identifizierung der Person sei schwierig, weil sie bis zur Unkenntlichkeit verbrannt sei. Es gebe aber zahlreiche Hinweise, dass es sich um Matthew Alan L. handele - einen US-Soldaten, der auch in Deutschland gedient habe, sagte McMahill. Eine endgültige Bestätigung, dass es sich bei ihm wirklich um den Insassen des Autos handele, könne es aber erst nach einem DNA-Test geben. Mehrere US-Medien hatten zuvor unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet, dass es sich bei dem Toten in dem Wagen um L. handele und dieser das Auto auch gemietet habe. Daraufhin veröffentlichte die US Army Informationen zu dem Mann, ohne jedoch Bezug zu Las Vegas zu nehmen. Demnach war L. Mitglied in der Spezialeinheit Green Berets und hatte zum Zeitpunkt seines Todes Urlaub. Sheriff McMahill sagte, der 37 Jahre alte L. habe die meiste Zeit auf dem Stützpunkt Fort Carson im US-Bundesstaat Colorado sowie in Deutschland verbracht. Er sei im Rahmen eines genehmigten Urlaubs aus Deutschland zurückgekehrt, fügte er hinzu. L. komme ursprünglich aus Colorado Springs. Zur Spezialeinheit Green Berets heißt es auf der Internetseite der US Army, die dazugehörigen Elitesoldaten seien auf Guerilla-Kriegsführung und unkonventionelle Taktiken in Auslandseinsätzen spezialisiert. Einer der Ermittler in dem Fall sagte allerdings, das «Niveau» bei der Vorgehensweise mit den explosiven Materialien sei «nicht das, was wir von einer Person mit dieser Art von militärischer Erfahrung erwarten würden».
Bildnachweis: © Sam Morris/Las Vegas Review-Journal/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Kopfschusswunde bei Totem in explodiertem Truck in Las Vegas
Ein Elektroauto explodiert vor dem Trump-Hotel in Las Vegas. Nach und nach werden neue Details zu dem rätselhaften Fall bekannt.
Meistgelesene Artikel
- 24. September 2026
Wenn es auf dem Wasen um die Wurst geht: Familie Weeber bringt Tradition an den Neckar
Von der Schiffschaukel zur Wurstbude: Die Schaustellerfamilie Weeber verbindet Wasen-Tradition mit mobiler Gastronomie und dem Uferstüble.
- 30. September 2026
Wasenpirsch 2026: 600 Gäste feiern auf dem Wasen und sammeln für das Kinderhospiz
Bei der 14. Wasenpirsch trafen sich rund 600 Gäste in Wilhelmers SchwabenWelt. Gefeiert wurde für einen guten Zweck.
- 6. Oktober 2026
Staatsoper Stuttgart startet mit Lucia di Lammermoor
Titelheldin Lucia - US-Girl Chelsea Lehnea - überragend
Neueste Artikel
- 15. Oktober 2026
Herbstferien: ADAC warnt vor Stau-Ausmaß wie im Sommer
Es wird voll auf den deutschen Autobahnen: Der ADAC warnt am großen Herbstferienwochenende vor hohem Verkehrsaufkommen. Was Reisende jetzt beachten sollten.
- 15. Oktober 2026
«Freundliche Atmosphäre»: Ansbach ist Bahnhof des Jahres
Einmal im Jahr kürt eine Jury den Bahnhof des Jahres. Das sind die Gründe, wieso ihre Wahl diesmal auf das mittelfränkische Ansbach fiel.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. Oktober 2026
Herbstferien: ADAC warnt vor Stau-Ausmaß wie im Sommer
Es wird voll auf den deutschen Autobahnen: Der ADAC warnt am großen Herbstferienwochenende vor hohem Verkehrsaufkommen. Was Reisende jetzt beachten sollten.
- 15. Oktober 2026
«Freundliche Atmosphäre»: Ansbach ist Bahnhof des Jahres
Einmal im Jahr kürt eine Jury den Bahnhof des Jahres. Das sind die Gründe, wieso ihre Wahl diesmal auf das mittelfränkische Ansbach fiel.

