2. Februar 2026 / Aus aller Welt

Ab heute: Touristen müssen Eintritt für Trevi-Brunnen zahlen

Ein Selfie mit den eindrucksvollen Statuen im Hintergrund, der Münzwurf über die Schulter ins Wasser: Touristen müssen dafür nun zwei Euro bezahlen. Am Trevi-Brunnen greift ein neues Eintrittsgeld.

Die Zwei-Euro-Tickets kann man schon im Voraus online erwerben. Eine eigene Webseite auf Englisch und Italienisch ist dafür bereits seit einigen Tagen online.
Veröffentlicht am 2. Februar 2026 um 11:53 Uhr

In Rom müssen Touristen erstmals Eintritt für den weltberühmten Trevi-Brunnen bezahlen. Für den Zugang zu dem abgegrenzten Bereich direkt am Wasserbecken der «Fontana di Trevi» werden ab dem heutigen Montag zwei Euro fällig. 

Die italienische Hauptstadt versucht mit dieser Maßnahme, die Besucherströme an einem der wichtigsten Touristenmagnete Roms besser zu kanalisieren und Gedränge zu verhindern.

Das neue Zugangssystem gilt an den meisten Tagen der Woche von 9.00 bis 22.00 Uhr, nur montags und freitags von 11.30 bis 22.00 Uhr. Am heutigen Montag wird eine Ausnahme gemacht: Der Eintritt beginnt bereits um 9.00 Uhr. Die große Piazza vor dem Brunnen bleibt weiterhin für alle frei zugänglich.

Tickets können online gekauft werden

Die Zwei-Euro-Tickets kann man schon im Voraus online erwerben. Eine eigene Webseite auf Englisch und Italienisch ist dafür bereits seit einigen Tagen online. 

Außerdem können die Tickets vor Ort am Eingang zum Brunnen mit Kreditkarte sowie an mehreren touristischen Informationsstellen gekauft werden. Einwohner von Rom müssen nicht zahlen. 

Ausgenommen sind auch Menschen mit Behinderung und deren Begleitpersonen sowie Kinder unter sechs Jahren.

Der Trevi-Brunnen im Herzen Roms gehört zu den Hauptattraktionen der Ewigen Stadt - weltberühmt etwa durch die Badeszene mit Anita Ekberg im Fellini-Klassiker «La dolce vita». 

Täglich besuchen Zehntausende den Brunnen für Fotos oder den traditionellen Münzwurf ins Wasser. Oftmals wirkte das Gedränge am überfüllten Wasserbecken wie ein Kampf ums beste Selfie.

Rom will Besuchererlebnis verbessern

Bereits seit etwa einem Jahr ist der Besucherandrang am Trevi-Brunnen begrenzt: Maximal 400 Personen dürfen sich gleichzeitig am Becken aufhalten. Im vergangenen Jahr wurden mehr als zehn Millionen Besucher gezählt mit Spitzenwerten von bis zu 70.000 Personen pro Tag. Das Ticket folge nun, um «der Überfüllung entgegenzuwirken, das Besuchererlebnis zu verbessern und eines der beliebtesten Monumente der Stadt zu schützen», hieß es aus Rom.


Bildnachweis: © Roberto Monaldo/LaPresse via ZUMA Press/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

🏆 Goldener Bulle: Magischer Wettstreit vor ausverkauftem Haus
Veranstaltungen

Zauberei trifft Comedy: Beim Goldenen Bullen begeistert ein Stuttgarter Duo das Publikum im restlos ausverkauften Saal.

weiterlesen...
Big Bottles & Black Forest Vibes: Genussabend der Extraklasse in Wart
Region - Online

Große Flaschen, große Aromen: Im DEKRA Congress Hotel Wart wurde Wein zum Erlebnis – stilvoll, exklusiv und voller Schwarzwald-Flair.

weiterlesen...
🍺 Schwaben-Sonntag in der Almhütte Royal: Einfach vorbeikommen und genießen
Veranstaltungen

Haxe, Göckele & Bier für 15,90 € – ohne Eintritt & Reservierung. Plus Gratis-Käpsele mit VVS-Ticket!

weiterlesen...

Neueste Artikel

Geiselnahme in Bank - Was wir wissen und was nicht
Aus aller Welt

Mehrere Täter, mehrere Geiseln: In Sinzig in Rheinland-Pfalz läuft eine Geiselnahme in einer Bank. Was bisher bekannt ist - und was noch unklar ist.

weiterlesen...
Geiselnahme in Bank - «Keine Hinweise auf Verletzte»
Aus aller Welt

In einer Volksbankfiliale in Sinzig haben Kriminelle Geiseln genommen. Die Polizei hat bislang keine Hinweise auf Verletzte oder Tote. Vorsichtshalber wird aber eine Rettungsstation aufgebaut.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Geiselnahme in Bank - Was wir wissen und was nicht
Aus aller Welt

Mehrere Täter, mehrere Geiseln: In Sinzig in Rheinland-Pfalz läuft eine Geiselnahme in einer Bank. Was bisher bekannt ist - und was noch unklar ist.

weiterlesen...
Geiselnahme in Bank - «Keine Hinweise auf Verletzte»
Aus aller Welt

In einer Volksbankfiliale in Sinzig haben Kriminelle Geiseln genommen. Die Polizei hat bislang keine Hinweise auf Verletzte oder Tote. Vorsichtshalber wird aber eine Rettungsstation aufgebaut.

weiterlesen...