23. September 2024 / Aus aller Welt

95 Kilo Kokain in Bananenkartons bei Discounter entdeckt

In mehreren Filialen eines Supermarktes finden Mitarbeiter am selben Tag Kokain-Pakete zwischen den Bananen. Wohl irrtümlich ist eine riesige Drogenlieferung an die falsche Adresse gegangen.

Mitarbeiter des Discounters in Mönchengladbach meldeten den Fund der Polizei - doch das war erst der Anfang. (Foto Handout)
Veröffentlicht am 23. September 2024 um 16:34 Uhr

Bananenkisten mit insgesamt 95 Kilo Kokain sind offenbar irrtümlich in zahlreichen Filialen eines Discounters im Rheinland gelandet. Die Drogen mit einem geschätzten Schwarzmarktwert von mehr als sieben Millionen Euro seien in Kartons aus Südamerika zwischen Bananen versteckt in elf Filialen des Lebensmitteldiscounters aufgetaucht, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Mönchengladbach mit. 

Die Fahnder gehen davon aus, dass die Lieferung als Irrläufer an ein Zentrallager gegangen war und von dort an die unterschiedlichen Standorte verteilt wurde. Die Ermittlungen zu den Hintergründen des Kokainschmuggels dauern an, hieß es. Den bisherigen Erkenntnissen zufolge kam die Bananenlieferung auf dem Seeweg im Hafen von Antwerpen an. Von dort gelangte die Ware mit den Drogen wohl irrtümlich zu dem Discounter. 

Angestellte entdecken mehrere Drogenpakete zwischen den Bananen

Der Polizei war der nun öffentlich gemachte Fund bereits vor knapp zwei Wochen gemeldet worden. Angestellte zweier Filialen in Mönchengladbach hatten mehrere Pakete in den Obstkisten entdeckt und die Polizei eingeschaltet. Während der Ermittlungen habe sich dann herausgestellt, dass am selben Tag auch an Standorten in Duisburg, Krefeld sowie in den Kreisen Viersen, Heinsberg und Neuss Bananenkartons mit Kokain gefunden wurden. 


Bildnachweis: © -/Polizei Mönchengladbach/dpa
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