18. Februar 2025 / Aus aller Welt

49.000 Einsätze für ADAC-Luftrettung

Wenn es im Notfall schnell gehen muss, kommt die ADAC-Luftrettung mit dem Hubschrauber. Jetzt zieht sie Bilanz für 2024.

49.000 Einsätze zählte die ADAC-Luftrettung 2024. (Archivbild)
Veröffentlicht am 18. Februar 2025 um 06:14 Uhr

Mehr als 49.000 Mal sind Rettungshubschrauber des ADAC im vergangenen Jahr zu Notfällen ausgerückt. 49.048 Einsätze waren es ganz genau. Das ist ein Rückgang um 4,5 Prozent oder ein Minus von 2.299 Einsätzen im Vergleich zum Vorjahr, wie die ADAC-Luftrettung in München mitteilte. Die Luftretter wurden 2024 damit im Schnitt 135 Mal am Tag alarmiert. 

Einen Grund für den Rückgang sieht die ADAC-Luftrettung im Einsatz von Telenotärzten. Die Zahl der Fälle, in denen ein Notarzt vor Ort 
erforderlich ist, habe sich dadurch verringert. 

Häufigster Einsatzgrund: Unfälle 

In 31 Prozent der Fälle waren Verletzungen nach Unfällen in der Freizeit, beim Sport, bei der Arbeit, in der Schule oder im Verkehr der Grund für den Einsatz. 

Auf Platz zwei folgten mit 26 Prozent Notfälle wegen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems wie Herzinfarkte und Herzrhythmusstörungen. In 13 Prozent der Fälle ging es um neurologische Notfälle wie einen Schlaganfall, in sieben Prozent um akute Atemnot oder Asthma.

Männliche Patienten in der Überzahl 

59 Prozent der Patienten waren den Angaben zufolge Männer, bei fast jedem zehnten Patienten handelte es sich um ein Kind oder einen Jugendlichen. 

Bayern lag mit 12.015 Einsätzen im Bundeslandvergleich 2024 an der Spitze. Dort finden sich nach Angaben der ADAC-Luftrettung auch die meisten Stationen. Es folgten Rheinland-Pfalz mit 7.907 Einsätzen, Nordrhein-Westfalen mit 5.603 und Niedersachsen mit 5.394. 

Für die ADAC Luftrettung arbeiten nach eigenen Angaben bundesweit 
rund 1350 Menschen – darunter rund 180 Piloten und Pilotinnen und 645 Notärzte und Notärztinnen.


Bildnachweis: © Soeren Stache/dpa
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