In Marokko sind nach schweren Regenfällen und Überschwemmungen mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. «Außerordentliche Gewitter» hätten sich gestern Abend in der Provinz Safi ereignet, die an der Atlantikküste südlich von Rabat im Norden Afrikas liegt, berichtete die Staatsagentur MAP. Daraufhin sei es innerhalb von kurzer Zeit zu massiven Sturzfluten gekommen. 14 Menschen wurden verletzt. Retter holten Überlebende und Opfer aus den Wassermassen und suchten nach Vermissten. Die Einsatzkräfte versuchen demnach, Anwohnern zu helfen und Gebiete zu sichern, berichtete MAP. Örtlichen Berichten zufolge wurden Dutzende Menschen zunächst im Krankenhaus versorgt, dann aber entlassen. Fotos und Videos aus den betroffenen Gebieten zeigten ganze Häuserviertel unter Wasser. In der Altstadt von Safi standen zeitweilig Dutzende Häuser und Geschäfte unter Wasser. Auch einige Autos wurden von den Wassermassen davongetragen. Der Schulunterricht wurde für drei Tage ausgesetzt.
Bildnachweis: © Abderrazak Gouach/AP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
37 Tote nach Überschwemmungen in Marokko
Als an der marokkanischen Küste schwerer Regen niedergeht, stehen in Safi bald ganze Viertel unter Wasser. Die Behörden sprechen von «massiven Sturzfluten».
Meistgelesene Artikel
Spaziergängerin entdeckt Rauch – Feuerwehr verhindert Schlimmeres am steilen Hang in Rohracker.
Neuer Antrag prüft Abend-Parken nach Düsseldorfer Vorbild – mehr Stellplätze ohne Neubau und weniger Druck in Wohngebieten.
- 26. April 2026
Stuttgart tritt in die Pedale: Neues Radverkehrskonzept geht in die Bürgerbeteiligung
Stuttgart lädt zur Beteiligung: Bürger können das neue Radverkehrskonzept aktiv mitgestalten.
Neueste Artikel
Eine Chemikalie wird freigesetzt, der gesamte Betrieb wird evakuiert. Trotzdem werden viele Menschen verletzt. Was die Rettungskräfte berichten.
- 15. Mai 2026
Gesundheitsbehörde: Ebola-Ausbruch im Kongo
Ebola-Fieber fordert erneut Leben in Zentralafrika, diesmal an der Grenze zu Uganda und dem Südsudan. Behörden und auch die Weltgesundheitsorganisation haben Sorge vor rascher Ausbreitung.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Eine Chemikalie wird freigesetzt, der gesamte Betrieb wird evakuiert. Trotzdem werden viele Menschen verletzt. Was die Rettungskräfte berichten.
- 15. Mai 2026
Gesundheitsbehörde: Ebola-Ausbruch im Kongo
Ebola-Fieber fordert erneut Leben in Zentralafrika, diesmal an der Grenze zu Uganda und dem Südsudan. Behörden und auch die Weltgesundheitsorganisation haben Sorge vor rascher Ausbreitung.

